Hallo, wir sind der neue Vorstand von Camsin e.V.

Eigentlich sollte unsere langersehnte Mitgliederversammlung bereits am 05.05. stattfinden und über einen neuen Vorstand entscheiden – wir wir ja nicht groß erläutern müssen, kam dann alles anders… Da wir jedoch eine Vorliebe für Schnapszahlen zu haben scheinen (Anmerkung: unser Tag des offenen Tores wird am 10.10.2020 sein), trafen sich alle Mitglieder am 07.07. unter freiem Himmel (mit ausreichendem Abstand) auf der Tipi-Wiese des Geländes um über das vergangene Vereinsjahr und anstehende Projekte und Planungen in Kenntnis gesetzt zu werden.

Wir freuten uns sehr, fünf neue Mitglieder in unseren Kreis aufnehmen zu dürfen.

Ebenso wurden Annelie Müller und Verena Borghorst aus dem Vorstand verabschiedet – ihnen gebührt unser Dank und Respekt für ihre Leistungen. Beide werden uns weiterhin erhalten bleiben, worüber sich Camsin natürlich sehr freut.

Im Folgenden wurde der neue Vorstand gewählt:

(von links nach rechts): Anna Eichmann / Vorstandsvorsitzende; Claudia Wollmuth / Schriftführerin; Konrad Baumann / Kassenwart; Evelyn Franke / stellvertretende Vorstandsvorsitzende

Der Vorstand freut sich auf die vor ihm liegende Zeit: Die Arbeit von Camsin hält immer viele Überraschungen bereit. Wir sind gespannt, was in Zukunft zu wuppen ist und sind bereits jetzt dankbar für die durch die Mitglieder anvertraute Chance, den Verein begleiten und mitgestalten zu dürfen.

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Du willst mehr über unsere Arbeit erfahren und dir vor Ort ein Bild davon machen? Dann komm vorbei: Zum Tag des offenen Tores am 10.10.2020 sind ab 11 Uhr alle herzlich auf unserem Gelände auf der Marienhöhe willkommen. Wir freuen uns auf Euch!

„Bei der Arbeit mit Tieren ist eben nicht alles planbar…“

Anfang Juni war es wieder soweit! Trotz verschiedener Beschränkungen konnte das Seminar der Studierenden des Bachelor-Studienganges Soziale Arbeit von der Ernst-Abbe-Hochschule in Jena stattfinden. In ihrem Modul „tiergestützte Arbeit“ besuchen die Studierenden verschiedene Einrichtungen und Vereine, die genau dies tun. Und so durften auch wir wieder zeigen und erfahrenlassen, was so eine Tier-Begegnung mit den Menschen macht.

Doch zu allererst ging es im gemeinsamen Austausch um die Theorien hinter der tiergestützten Arbeit – um Tierschutz, Tierethik und darum, wie die tiergestützte Intervention wirkt. Es kam z.B. auch die Frage auf, wieso wir mit den Tieren und der Natur so zerstörerisch umgehen, wenn wir doch eigentlich „das Lebende“ so lieben…?

Nach diesem kurzen theoretischen Exkurs durften beide Gruppen unsere verschiedenen Tierarten begrüßen, um ihre ganz individuellen Einsatzmöglichkeiten und Charaktereigenschaften kennen zulernen.

In die Praxis ging es dann bei den Pferden. Für uns war interessant zu beobachten, wie unterschiedlich die Herde auf unsere Gäste reagierte. Bei der ersten Gruppe war die gesamte Herde noch relativ zurückhaltend und die Studierenden konnten sich in Beobachtung üben und erste kleine Annäherungen erleben. Lucie zeigte dann außerdem noch, wie so eine tiergestützte Arbeit vom Boden aus aussehen kann. Bei der zweiten Gruppe waren die Pferde von Anfang an sehr neugierig und auch etwas aufdringlich. So mussten wir uns kurzerhand auf unseren abgezäunten Reitplatz zurückziehen, um den Pferden genügend Raum zu lassen. Dabei drängelten sich Peppi und Santana mit auf den Platz – anscheinend wollten diese unbedingt zeigen, was sie können. Bei der Arbeit mit Tieren ist eben nicht alles planbar und man muss spontan agieren können. So konnten alle, die wollten, die Möglichkeit ergreifen und sich selbst im sanften Führen eines Pferdes üben.

So unterschiedlich die beiden Gruppen waren, bekamen wahrscheinlich trotzdem alle einen ähnlichen Eindruck davon, wie feinfühlig Pferde doch sind und wie wichtig es ist, einen geeigneten Rahmen für die Mensch-Tier-Begegnung zu schaffen. Einige konnten an sich selbst spüren, wie man durch das Tier gespiegelt wird und mit sich selbst auf ganz besondere Art und Weise in Kontakt kommt. Auch wenn es schwierig ist, die Vielfältigkeit unserer Arbeit in ein paar Stunden zu verpacken, waren die Studierenden sehr angetan von unserer Arbeit. Manche spielen mit der Idee nach dem Studium selbst tiergestützt zu arbeiten; andere wollten gerne noch mal wiederkommen. Wir sind sehr dankbar und froh die Möglichkeit zu haben, Menschen mit unserer Arbeit zu inspirieren und Impulse für die Zukunft zu setzen. Auf eine hoffentlich noch lang anhaltende Zusammenarbeit mit der EAH Jena und Prof. Martin Geisler, der dies alles organisiert. Wir hatten ein wunderschönes Wochenende – danke euch allen, die dabei waren!

– verfasst von Ida

 

Die Zeit läuft … bis zum 3. Juni 2014

Wir beteiligen uns an der Spendenaktion „DiBaDu und Dein Verein“ der ing-diba-Bank.

Hier kann man sein Votum für einen Verein abgeben, dessen Arbeit man sehr schätzt.
Wer die meisten Stimmen bekommt, erhält von der Bank 1000 Euro für das ehrenamtliche Engagement.

Wir könnten das Geld sehr gut für die Realisierung unseres Wegebaus gebrauchen, damit wir auch in Regen- und Schneezeiten zu unseren Tieren kommen.

Bitte fleißig für uns Stimmen abgeben, damit wir diese Möglichkeit der Unterstützung nutzen können.
Über den nachfolgenden Link kommt man zu Informationen.
Vielen Dank an alle, die sich die Mühe machen, uns zu helfen!

http://verein.ing-diba.de/soziales/99427/camsin-ev-mensch-tier-natur-e